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04.06.2026

Grundsteuer B in der Gemeinde Ruppichteroth steigt deutlich

 

Die deutliche Erhöhung der Grundsteuer B um weitere gut 40 Prozentpunkte steht auf der Tagesordnung.


Gleichzeitig wurde bereits angedeutet, dass dies nicht die letzte Steigerung gewesen sein dürfte. Da die CDU im Gemeinderat über die absolute Mehrheit verfügt, wurde der Erhöhung erwartungsgemäß von allen CDU-Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern zugestimmt.


Die SPD-Fraktion hingegen hat geschlossen dagegen gestimmt, mit der Begründung, dass die rechtschaffenen Bürgerinnen und Bürger, welche sich mit viel Fleiß ein Eigenheim geschaffen hätten, nicht immer weiter finanziell belastet werden dürften.


Besonders problematisch ist zudem, dass die Grundsteuer auch auf Mieterinnen und Mieter umgelegt wird. Damit trifft diese Entscheidung nicht nur Hauseigentümer, sondern führt insgesamt zu weiter steigenden Wohnkosten in ohnehin schwierigen Zeiten.


Statt kreativer Konzepte und nachhaltiger Entwicklung erleben die Menschen nun vor allem höhere Abgaben und zusätzliche Belastungen. Dieses Vorgehen erinnert zunehmend an die Berliner Politik: Vor der Wahl werden vielfältige Versprechen gemacht - danach folgen milliardenschwere Schuldenpakete und steigende Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger. Auch CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz steht aktuell sinnbildlich für diese Entwicklung. Die Folgen solcher Politik tragen nicht nur die Menschen heute, sondern auch kommende Generationen. Die SPD-Fraktion teilt mit, dass sie sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen wird, dass die Probleme mit den Gemeindefinanzen nicht einseitig auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen werden.